
Es firmiert auch unter dem Namen Kurbergbaumuseum – und diese Bezeichnung beschreibt die Ausstellung im Untergeschoss des Kurhauses treffend. Die Ausstellung in dem historischen Gebäude wurde anlässlich des 260. Jahrestages der ersten Mineralquellenverrohrung in Bad Flinsberg im Jahr 1754 konzipiert. Von diesem Zeitpunkt an erlebte die Naturheilkunde in Świeradów-Zdrój einen beispiellosen Aufschwung.
Geologische Exponate und Informationen sind mit Fragmenten der Stadtgeschichte verwoben, wobei die Kapitel zur Geschichte des Kurortes besonderes Augenmerk legen. Der Legende nach errichteten die Einwohner von Milcza bereits im 12. Jahrhundert in der Nähe einen Tempel, in dem sie eine goldene Löwenstatue und eine wundertätige Quelle verehrten. Die erste bekannte Erwähnung der Heilkraft des Radonwassers von Świeradów stammt aus dem Jahr 1572 und wurde von dem Berliner Arzt Leonard Thurneyssen verfasst. Seine Ansicht beruhte offenbar darauf, dass ein toter Frosch, der in einer der Quellen lag, mehrere Tage lang nicht verwest war.
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